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Donnerstag, 11. März 2010
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Informationen • Therapieansätze



Untrennbar mit der Person des Therapeuten verbunden


Es gibt zahlreiche Therapiekonzepte - sie lassen sich aber grob in Hinblick auf die Modifikation des Sprechens in zwei Ansätze unterscheiden: global und lokal.

Globale Ansätze
Der Therapeut vermittelt eine Sprechtechnik, die das gesamte Sprechen verändern, damit weniger oder gar kein Stottern mehr auftritt.
Die Sprechtechnik automatisiert sich zwar zunehmend, es ist aber weiterhin eine ständige Kontrolle des Sprechens erforderlich.

Globale Ansätze
Der Therapeut vermittelt eine Sprechtechnik, die nur eingesetzt wird, sobald eine Stotterereignis auftritt.
Eine Kontrolle ist also nur bei den Wörten erfoderlich, bei denen Stottern auftritt.

Im Sinne der ICF-Philosophie sollten beide Ansätze auch die psychosozialen Aspekte des Stottern mit einbeziehen.

Aus Sicht der ivs geht es nicht so sehr um die Frage: "Welcher Ansatz ist wirksam (er)? Sondern um die Frage:

Wer therapiert mit welchem Ansatz wirksam?

Die Wirksamkeit ist - neben dem Ansatz oder die Methode, ist vor allem ahhängig davon, wie sehr der Therapeut von seinem Ansatz überzeugt ist, von der Person der Therapeuten und nicht zuletzt von der der therapeutischen Beziehung zwischen dem Klienten und dem Therapeuten.

Therapie für stotternde Kinder
Eine Stottertherapie kann schon bei Kindern im Alter von 2-3 Jahren sinnvoll sein.
Je jünger ein Kind, desto weniger ist die Vermittlung einer Sprechtechnik notwendig oder sinnvoll.
Stattdessen stehen die Föderung der biopsychosozialen Kompetenzen des Kindes und eine Elternberatung zur Entlastung und Unterstützung im Vordergrund.

 Literatur