StottertherapeutIn • ivs-Leitlinien
ivs-Leitlinien für Stottertherapeuten
ivs-Leitlinien (Fassung 04.09)Die ivs-Leitlinien basieren auf dem interdisziplinären Experten- und Praxiswissen , das in den ivs-Reihen versammelt ist, sowie auf den Vorgaben der Internationalen Klassifikation der Funk-tionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (DIMDI 2005, www.dimdi.de).
Der ICF-Philosophie folgend sind diagnostische, therapeutische und beraterische Prozesse vor allem auf die individuellen Klientenziele für dessen Alltagsaktivitäten und seine Partizipationsmöglichkeiten zu konzentrieren.
Die Zielsetzung der Funktionsverbesserung hat sich immer an diesen Teilhabezielen auszurichten (vgl. Hansen/Iven/Rapp 2009, Rapp 2007, Yaruss/Quesal 2004).
Dementsprechend lag bei der Leitlinienentwicklung der Schwerpunkt auf der Definition von therapeutischen Kompetenzen und Qualifikationen, die diese konsequente Teilhabe- und Klientenorientierung ermöglichen. Darüber hinaus treffen die Leitlinien Aussagen über grundlegende Qualitätsmerkmale in der spezialisierten Stottertherapie.
Die ivs-Leitlinien konzentrieren sich auf die Darstellung persönlicher und fachlicher Kompetenzen, die über formale Kriterien der Therapiepraxis hinausgehen. Sie lenken den Fokus neben dem, was ein Stottertherapeut tun und können muss, auch zu dem, was ihn als verantwortlich handelnde, reflektierende und im interdisziplinären Austausch stehende Person kennzeichnen soll.
Die ivs-Leitlinien listen detaillierte Kriterien für folgende Qualifikationsbereiche auf:
Die Leitlinien haben für StottertherapeutInnen empfehlenden Charakter.
Als Bestandteil des Zertifizierungsprozesses sind sie für zertifizierte StottertherapeutInnen verbindlich.
Die ivs-Leitlinien können als PDF-Datei heruntergeladen werden (s.o.)


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