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Donnerstag, 29. Juli 2010
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Literaturauswahl zum Thema Redeflussstörungen


Die folgende Literatur wurde insbesondere für Stottertherapeuten ausgewählt.

Literatur für Betroffene und Angehörige finden Sie beim DEMOSTHENES-Verlag
der Bundesvereinigung Stotterer-Selbsthilfe e.V. unter www.bvss.de/shop


Literatur
Titel: Stottern - Lebenslänglich hinter Wörtern
Autor: Marty Jezer
Jahr: 2007
ISBN: 978-3-936640-02-1

Beschreibung* & Kommentar:
Dies ist ein Buch über Verleugnung, Angst, Beharrlichkeit, Mut und Triumph. Mit ergreifenden persönlichen Anekdoten erinnert sich Jezer daran, wie er als Schüler zu gehemmt war, um vor der Klasse zu sprechen, und sich gleichzeitig für sein selbst gewähltes Schweigen schämte. Zu ängstlich, um Mädchen anzurufen, fand er andere raffinierte Wege, sich mit ihnen zu verabreden. Er machte sich Sorgen darüber, wie er Kinder aufziehen sollte, und las schließlich begeistert seiner Tochter vor. Als ihm in einem Bewerbungsgespräch gesagt wurde, dass er nicht anstellbar sei, startete er seine eigene Karriere. Jezer probierte alle Arten von Sprech- und Psychotherapien, um sein Stottern zu »heilen«. Er meldete sich sogar freiwillig als Versuchskaninchen, um ein neues Medikament zu testen. Durch Vorbilder in der Stotterer-Selbsthilfebewegung lernte er schließlich, die Verantwortung für sein Sprechen zu übernehmen. Obwohl Jezer immer noch stottert, hat er keine Angst mehr vor dem Sprechen.
So einzigartig Stottern als Behinderung ist, so allgegenwärtig sind die peinlichen Momente und die Demütigung, die Stotterer täglich erleben. Die Niederlage, ihnen zu erliegen, und der Triumph, sie zu bewältigen, bilden daher das Drama seines Lebens, so schreibt Jezer.

*Quelle der Beschreibung: Natke-Verlag